Donnerstag, 10. Februar 2011

Zöliakie gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Lymphdrüsenkrebs


Die Deutsche Krebsgesellschaft hat gestern einen Artikel über den Zusammenhang von Zöliakie und Lymphdrüsenkrebs veröffentlicht.
( Hypochonder sollten diesen Artikel überspringen! )

Im Prinzip weist die Deutsche Krebsgesellschaft darauf hin, dass schon seit längerem eine Verbindung zwischen Zöliakie und malignen Lymphomen vermutet wird, wobei über die Ursachen bislang nur wenig bekannt ist.
Hier kommt die halbwegs gute Nachricht: aktuelle Untersuchungen haben gezeigt dass nur Personen, bei denen die Zöliakie bereits zu Veränderungen an den Darmzotten geführt hat,  einem höheren Risiko eines malignen Lymphomen ausgesetzt sind. 
Bei Personen mit latenter Glutenunverträglichkeit, die zwar zöliakiespezifische Antikörper im Blut aufweisen, jedoch noch keine Schäden in der Dünndarmschleimhaut getragen haben, erkranken nicht häufiger als Menschen ohne Zöliakie.


2 Kommentare:

speedy hat gesagt…

Ohne hier gross Leute verunsichern zu wollen:
Hypochonder bitte auch nicht weiterlesen:
Bei meinem Mann war es so. Glutenunverträglichkeit jahrelang ignoriert, Lymphdrüsenkrebs vor gut 4 Jahren.
Bei den Ärzten beisst da auf Granit. Ist alles Zufall! Pech gehabt...Das eine hat mit dem anderen nix zutun...
LG Gabi

Anonym hat gesagt…

Bin Gott sei Dank keine Hypochonder. Als Baby Diagnose Zöliakie, mit vier Jahren als geheilt entlassen, mit achtzehn Jahren erneute Diagnose - also sicherlich Veränderungen vorhanden - heute 44.

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