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Donnerstag, 23. Januar 2014

REZEPT: Zimtschneckenkuchen


Nachdem mein Versuch glutenfreie Mohnschnecken so gut geklappt hat, habe ich letztes Wochenende sofort mit Zimtschnecken nachgelegt. Aus irgendeinem Grund haben die Schnecken einzeln auf dem Backblech ausgelegt nicht gut zusammengehalten und sind auch beim Backen nicht großartig aufgegangen. Im Gegensatz zum Schneckenkuchen wo  ein paar Zimtschnecken nebeneinander in eine Kuchenform gelegt werden und schon gehen die Schnecken himmlisch auf. Der Aufwand ist zwar wegen dem Hefeteig doch etwas größer als bei einem "normalen" Kuchen, aber es lohnt sich. Der Zimtschneckenkuchen ist ein absoluter Hingucker, der schmeckt! Innerhalb von wenigen Stunden war der Kuchen spurlos verschwunden :-)

ZUTATEN
200g glutenfreies Brotmehl (hier: Schär Brotmix B)
50g glutenfreies Kuchenmehl (hier: Schär Kuchenmehl C)
25g Speisestärke
125ml Milch
25ml Öl
1 Ei
4 EL Zucker
50g Butter (geschmolzen)
1/2 Päckchen Trockenhefe
Prise Salz
Füllung:
100 g Butter oder Margerine
100 g Zucker
2 El Zimt
Außerdem:
1 Eigelb
Puderzucker (als Glasur)

ZUBEREITUNG
Wichtig ist, dass alle Zutaten für den Teig auf Raumtemparatur sind.  Milch, Hefe, Zucker, geschmolzener Butter und Salz für ca. 2 Minuten verrühren. Anschließend kommt das Ei, Öl das Mehl und Speisestärke dazu. Der Teig sollte ca. 5 Minuten durchgeknetet werden -> eine Küchenmaschine wie z.B. die KitchenAid Artisan erleichtert diesen Schritt ungemein weil der Teig automatisch langsam durchgeknetet wird. 
GANZ WICHTIG: der Teig muss an einem wirklich warmen Ort für mind. 45 Minuten ruhen und aufgehen, bis er kleine Risse hat. Im Sommer stecke ich z.B. Pizzateig in einer Schüßel einfach unter die Bettdecke und der Teig geht herrlich auf. Im Winter stelle ich den Teig auf einen warmen Heizungskörper.
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, kann er auf einer bemehlten Fläche nochmal kräftig durchgeknetet und anschließend zu einem Rechteck ausgerollt werden. Jetzt mit flüssiger Butter bestreichen. Jetzt den Zimtzucker mischen und den Teig damit dick bestreuen. Den Teig zu einer Wurst aufrollen und in Scheiben schneiden. Die Schnecken jetzt entweder auf ein Backblech legen (was bei mir nicht ganz so gut funktioniert, aber trotzdem geschmeckt hat) oder für einen Schneckenkuchen nebeneinander in eine gut gefettete Form setzen und nochmal ca. 30 Minuten gehen lassen. Egal ob Backblech oder Backform, die Schnecken jetzt mit einem verquirlten Ei bestreichen und für ca. 10-15 Minuten auf 220°C (Ober-/Unterhitze) backen. Abkühlen lassen und mit Zuckerglasur (100g Puderzucker und 1-2 EL Wasser verrühren) auf den noch lauwarmen Schnecken verteilen.

2 Kommentare:

Monika hat gesagt…

Das Rezept kommt jetzt aber passend :) Ich sitze gerade mit einer gekauften Zimtschnecke ... kein allzu großes Vergnügen - trocken und fade ... da sieht Dein Kuchen so richtig leeecker aus!! Das wird wohl meine Aktion morgen :) DANKE.

Regina hat gesagt…

Danke für dieses tolle Rezept. Ich habe es jedoch abgewandelt, statt Butter habe ich Margarine genommen, kein Ei - geht auch und statt Milch Sojamilch, wegen Lactose. Es schmeckt auch so sehr gut!!! Liebe Grüße Regina

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