Montag, 26. August 2013

REZEPT: glutenfreier Zwetschgenkuchen

Seit gefühlten 10 Jahren nehme ich vor einen glutenfreien Zwetschgendatschi (Pflaumen Blechkuchen) auszuprobieren. Wie so oft, frage ich mich jetzt warum ich es nicht schon früher gemacht habe. Es ist ewig her, so lange, dass ich mich nicht daran erinnern kann wann ich das letzte Mal ein Stück Quetschekuchegegessen habe. Als ich dann am Wochenende ein 2kg Pflaumenkörbchen im Supermarkt gesichtet habe,  musste ich zuschlagen. Sonntag habe ich dann in der Früh einen Hefeteig (gleiches Rezept wie für die glutenfreien Krapfen/Berliner - mit 1,5 multipliziert).

Rezept für glutenfreien Zwetschgenkuchen

ZUATEN
1200g Pflaumen
Für den Hefteig: 
300g glutenfreies Brotmehl
75g glutenfreies Kuchenmehl
3 Eigelb
Prise Salz
3/4 Packung Trockenhefe
180ml lauwarme Milch
1 Packung Vanillezucker 
3/4 TL Xanthan (Rezept gelingt auch ohne)
80g Zucker
75 g Margarine
Wahlweise: Zucker und gehackte Mandeln

ZUBEREITUNG
Alle Zutaten auf Zimmertemperaturbringen. Milch, Hefe, Zucker, Vanillezucker, Butter und Salz für ca. 2 Minuten verrühren. Anschließend kommt das Eigelb, Mehl und Xanthan dazu. Der Teig sollte ca. 5 Minuten durchgeknetet werden -> eine Küchenmaschine wie z.B. die KitchenAid Artisanerleichtert diesen Schritt ungemein weil der Teig automatisch langsam durchgeknetet wird.  

GANZ WICHTIG: der Teig muss an einem wirklich warmen Ort für mind. 45 Minuten ruhen und aufgehen, bis er kleine Risse hat. Im Sommer stecke ich z.B. Pizzateig in einer Schüßel einfach unter die Bettdecke und der Teig geht herrlich auf. Im Winter stelle ich den Teig auf einen warmen Heizungskörper. 

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, kann er auf einer bemehlten Fläche nochmal kräftig durchgeknetet und anschließend auf einem eingefetteten oder mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen. Nochmal 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Hier schmeiße ich kurz vorher den Backofen an, ca. 50° für 5 Minuten, mache ihn aus und stelle das belegte Backblech rein.  

ODER: Ihr steckt das komplette Backblech in eine Plastiktüte die man zuschnüren kann. So geht auch keine Hitze verloren.  

In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen, entkernen und halbieren. Die Pflaumenhälften in der Mitte einritzen, damit sie sich besser auslegen lassen. 

Den Teig  mit den Pflaumen belegen. Je nach Belieben noch mit etwas Zucker oder gehackten Mandeln bestreuen. Jetzt geht es für mind. 35-40 Minuten auf 180° in den Backofen. 

Den Blechkuchen auskühlen lassen und anschließend mit Schlagsahne servieren. Ein Traum! 

Da ich es nicht schaffen werde das ganze Blech in den nächsten zwei Tagen aufzuessen, habe ich ein paar Stücke portionsweise eingefroren. So kann ich mir in den nächsten Wochen immer mal wieder ein Stück auftauen. Ich freu mich jetzt schon!

 

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4 Kommentare:

sem hat gesagt…

Echt super!!!

Anna Will hat gesagt…

Das sind sehr lecker! Restaurants in Deutschland sind sehr toll!
http://restaau.de/browse/besten-japanisches-restaurant-in-berlin.html

Akinom hat gesagt…

Mein erster Versuch mit glutenfreiem Hefeteig! Ist gut geworden und vor allem schmeckt nicht nach "Zöli-Teig". Mein Problem war nur, dass die Zwetschgen tiefgefroren waren (nicht komplett aufgetaut weil ich es nicht abwarten konnte:-) und ich während des Backens am Rand die Flüssigkeit abschöpfen musste. Aber sonst ein guter Teig und vor allem eine ganz tolle Seite, weiter so!

Andrea hat gesagt…

Ja, ich habe auch schon einen gebacken. Habe mich ja zunächst nicht ran getraut, aber ist super geworden. Einen Teil friere ich auch gerne ein, man taut ihn dann auf und er ist wie frisch gebacken. Ich finde das es gerade bei glutenfreien Kuchen wichtig ist. Eher einfrieren, als am nächsten Tag essen. So schmeckt er viel besser.

Viele Grüße
Andrea

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